Bio Lebensmittel
Biolandbau
Büro Conrad Thimm
Organisationsberater
Der Experte für Bio- Lebensmittel + Bio-Landbau
Eisenacher Str. 84
DE-10781 Berlin
Tel: +49 (0)30 2363 4595
mail@ConradThimm.com

Berater für die Vermarktung von Bioprodukten
Bio-Lebensmittel professionell, erfolgreich, natürlich frisch

• Ist der Absatz Ihrer Bio-Lebensmittel nicht ganz befriedigend?
• Ist die Positionierung Ihrer Bio-Lebensmittel unscharf?
• Gehen Ihre Mitarbeiter auf verschiedenen Ebenen mit Bio manchmal lieblos um?
• Sie suchen eine nachhaltig erfolgreiche Strategie für Bio-Lebensmittel?
Berater für die Vermarktung von Bioprodukten Frisches Bio Obst auf den Märkten Berater rund um Biolebensmittel – Bio Sortimente für Supermärkte Beratung: eine erfolgreiche Strategie für Bio-Lebensmittel
Erzeugergemeinschaften koordinieren Absatz und Anbau Biowein im Bio Supermarkt Berater für Biobauern, Handwerk, Industrie und Handel im Bio-Markt


Bei Ihrer unternehmensspezifischen Konzeption und Umsetzung für Bio-Lebensmittel unterstütze ich Sie. Mit Bioprodukten kenne ich mich in jeder Form und auf allen Stufen vom Feld bis zum Verbraucher seit über 30 Jahren aus. Für Biobauern, Handwerk, Industrie und Handel bin ich Berater im ganzen Bio-Markt. Die EG habe ich vor Einführung der EG-Öko-Verordnung beraten und beim deutschen Bundesprogramm Ökologischer Landbau mitgewirkt. Ich kenne die Bio-Verbände und die Realitäten des Biohandels in vielen Ländern aus eigener Erfahrung. Bei Kaiser’s Tengelmann war ich nationaler Produktmanager, bei Milupa Qualitätsmanager und bei einem Bio-Supermarkt Geschäftsführer.
Als Bio Insider kenne ich die Perspektiven von Industrie und Handel, und vor allem auch der Verbraucher. Nehmen Sie Kontakt auf.

Angebot interaktives Inhouse Grundlagen Seminar "Bio-Lebensmittel" zu folgenden Stichworten:

• Was ist „bio“ und was verbinden Verbraucherinnen + Verbraucher damit? EG-Bio-Verordnung, Bio-
Siegel, Bio-Verbände, Bio-Lebensgefühl und der Widerspruch zwischen dem, was Verbraucherinnen +
Verbraucher sagen und dem, was sie wirklich tun
• Orientierung im Dschungel der vielfältigen Verbraucherinnen + Verbraucher: Lebenswelten, LOHAS,
Ökos, Postmaterielle, Bildungsbürger, junge Mütter, coole Mädels + Jungs, Lehrer, Mainstream,
Soziodemographie, morgens gesund, mittags schnell, abends edel, sonst Snacks
• Gesundheit, gesunde Ernährung, Vollwertkost, Naturkost, Vollkorn, Ökologie, Ethik, Fair Handel,
Regional
• Bioladen, Reformhaus, Biosupermarkt, Bio im LEH, Bio im GV-Bereich, Biomarkt international, tegut,
dm, Alnatura, Aldi, Coop Schweiz + Schweden, Billa, Tesco, Delhaize, Whole Foods Market, Trader Joe‘s
• Bio-Sortimente, Bio-Frische, Bio-Obst, Bio-Gemüse, Bio-Brot, Bio-Backwaren, Bio- Molkereiprodukte,
Bio-Käse, Bio-Eier, Bio-Fleisch, Bio-Wurstwaren, Bio-Fisch, Bio-Säfte, Bio- Müsli, Bio-Babykost, Bio-
Snacks, Bio-Pasta, Bio-Nährmittel, Bio-Tiefkühlkost, Bio-Eis, Bio- Spezialitäten, Bio-Delikatessen,
Bio-Öle, Bio-Kräuter, Bio-Gewürze, Bio-Wein, Bio-Bier, Bio-Tee, Bio-Kaffee, Bio-Kekse, Bio-
Schokolade...
• Verpackung, Platzierung, Werbung
• Wo positionieren wir uns? Wo sind unsere Stärken und Chancen? Was ist dazu nötig? Können Bio-
Qualitäten auf unser ganzes Handeln abfärben?

Tagesseminar 9 -18 Uhr, 5 – 50 Teilnehmer
Weitere + spezifischere Inhalte und Formate sowie auch größere Projekte auf Anfrage
Alles schon mal dagewesen - vor 18 Jahren – manches überholt – manches noch heute aktuell

Neue Absatzwege und Verbrauchsentwicklung für Produkte aus ökologischem Landbau

10 Thesen von Conrad Thimm aus der gleichnamigen Studie im Auftrag der EG-Kommission,
Fallingbostel, Mai 1991

1. Die Nachfrage steigt, aber es fehlen passende Absatzwege

Angebot und Nachfrage kommen in den unterschiedlichen Regionen auf unterschiedlichen Absatzstufen aus unterschiedlichen Gründen nicht zusammen: Die Produkte werden nicht angeboten, wo der Verbraucher kauft; die Bauern erzeugen nicht, was die Verbraucher wollen; die Logistik fehlt oder ist wegen der geringen Menge zu teuer u. s. w.. Förderung der Erzeugung ohne passende Förderung des Absatzes verschärft das Dilemma.

2. Ökoprodukte in allen Absatzwegen.
Produkte aus ökologischem Landbau werden in den nächsten Jahren in alle Absatzwege für Lebensmittel in (Nord-) Europa eindringen, wobei Schwerpunkte in den Bereichen der höherpreisigen Sortimente und der Sortimente für bestimmte Zielgruppen liegen werden.

3. 3-10% Marktanteil im Jahr 2000
Alle Marktuntersuchungen zeigen das Interesse erheblicher Anteile der Verbraucher an Bioprodukten. Die realisierbaren Marktanteile werden aber deutlich niedriger liegen, weil seinerseits Verbraucher in Umfragen leicht Lippenbekenntnisse abgeben und andererseits ein attraktives, flächendeckendes Angebot von derzeit 0,5-1 % (1991) erst langsam aufgebaut werden kann.

4. In der Frische liegt die Herausforderung
Die wichtigsten Impulse für die Ausweitung der Vermarktung von Bioprodukten werden vom Frischesortiment ausgehen: Milch und Milchprodukte, Gemüse, Obst, Brot und Fleisch. Dieser Bereich erfordert aber auch die größten Anstrengungen in der Logistik, der Erzeugung (Obst und Feingemüse) und der Kennzeichnung von loser Ware.

5. Das Vertrauen in die ökologische Qualität muß aufgebaut werden

Das Vertrauen der Verbraucher in die ökologische und gesundheitliche Qualität der Produkte kann bei einer begrenzten Kundschaft durch den Verkaufsort (Direktvermarktung, Fachgeschäft für Bioprodukte) gewonnen werden. Im "normalen" Lebensmittelhandel, der die breite Bevölkerung beliefert, kann Vertrauen nur durch bekannte Marken erreicht werden. Die dafür nötigen Investitionen können nur große Firmen oder der Staat tätigen.

6. Der Geschmack von Bioprodukten muß "Spitze" sein
Ökoprodukte müssen sich durch Geschmack von der Massenware abheben. Darauf ist in der Erzeugung, der Verarbeitung und in der Handhabung zu achten. Diese Notwendigkeit wird umso größer, je mehr auch andere Produkte aus kontrolliertem Anbau schmackhafter werden. Auch das Aussehen von Ökoprodukten ist wichtig.

7. Auch der Preis von Ökoprodukten ist wichtig
Ökoprodukte müssen einen Preis haben, der sie für Erzeuger und Handel interessant macht. Sie stehen für den Verbraucher aber mehr oder weniger im Vergleich zu konventionellen Erzeugnissen. Deshalb wird der Wettbewerb dafür sorgen, daß Erzeuger, Handel und Verarbeiter auch hier rationalisieren und Kosten senken müssen.

8. Erzeugergemeinschaften koordinieren Absatz und Anbau

Erzeugergemeinschaften vermitteln die Wünsche der Verbraucher und des Handels an die Erzeuger, fassen marktgerechte Mengen zusammen, können aktives Marketing von der Erzeugerseite betreiben und damit einen Teil der Wertschöpfung bei den Erzeugern halten.

9. Die Entwicklung neuer Absatzwege kostet viel Zeit und Geld
Qualitätsschonende und rationelle Logistik, Aufbereitung und Verarbeitung stellen hohe Anforderungen an jeden Lebensmittelhandel, besonders im Frischebereich. Die Entwicklung der Absatzwege für Ökoprodukte ist besonders aufwendig, weil es meist um relativ geringe Mengen verstreut liegender Erzeuger geht, die auf allen Stufen sehr deutlich getrennt von konventionellen Produkten behandelt werden müssen.

10. Der Staat sollte eine Biomarke und Erzeugergemeinschaften fördern
Der Staat sollte eine klare Kontrolle sowie eine intensive Medienkampagne für das Kontrollsiegel finanzieren. Er sollte nicht nur umsatzbezogene Starthilfen für Erzeugergemeinschaften geben, sondern auch die absatzbezogene Beratung der Erzeuger sowie die Entwicklung der Absatzwege fördern. Nur mit Gesamtkonzepten über mehrere Jahre kann der Staat dazu beitragen, daß der ökologische Landbau einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Umwelt- und Überschußprobleme leistet. Die EG sollte dafür den Rahmen geben.

Gerne stehe ich für weitere Informationen und ein persönliches Gespräch bereit.
Füllen Sie mein Kontaktformular aus oder
rufen Sie mich an: +49 (0)30 2363-4595 oder
schreiben Sie mir: mail@ConradThimm.com
Internetservice: www.cara-marketing.de